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22.07.2016 Sommer-Remter

Organisation: Großkomtur Rüdiger Tolle, Kumperkate Bernd Cronjäger

...zu allererst sind Worte des Dankes angebracht, denn was uns diese beiden hier "kredenzten" war allererste Sahne :-)

Also rufen wir euch zu: "Bernd Cronjäger und Rüdiger Tolle, das habt ihr toll gemacht!" Hier sehet ihr gar beide bei ach so wichtigen Vorbereitungen!

Nun aber zum Remter, der wirklich wieder gelungen war, zog er doch 29 gestandene Mannsbilder in das beschauliche Städtchen Gittelde, welches sich im Laufe des Tages noch entpuppen sollte! Pünktlich und vor der Zeit startete die Osteroder Pankgrafschaft nebst Gevolge um 15:30 Uhr bei strahlendem Wetter an der Osteroder Bleichestelle um nach kurzer Fahrt den Parkplatz neben dem Sportplatz in Gittelde zu erreichen.

Höret ihr Herren Grafen...

Das Mundloch

Auf dem Parkplatze angelangt, setzten wir unvermittelter Dinge unseren Weg fort bis zum "Mundloch" des ERNST AUGUST STOLLENS. Ein wahrhaftiges Meisterwerk der Bergmannskunst. Der Ernst-August-Stollen ist der jüngste, längste und tiefste Wasserlösungsstollen des Oberharzer Bergbaus. Der Stollen wurde nach König Ernst August I. von Hannover benannt. 2010 wurde er als ein Teil des Oberharzer Wasserregals zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt.


Er entstand zwischen 1851 und 1864, hatte eine Gesamtlänge von rund 40 Kilometer und erreichte auf der Grube Caroline in Clausthal eine Teufe von 204 Lachtern (392 m) unter Tage. Von Gittelde aus entwässerte er die Gruben der Bergreviere Grund, Silbernaal, Wildemann, Zellerfeld, Clausthal, Bockswiese und Lautenthal im Oberharz. Der Stollen mit einem Gefälle von 7 cm auf 100m wurde von mehreren Stellen auf einander zu getrieben und die Erbauer hatten beim Zusammentreffen unter Tage nur eine Abweichung von 3 cm in der Seitenausrichtung, unglaublich, oder?!? Mehr dazu findet ihr hier!

Diese und weiter spannende Informationen übermittelte uns Herr Horst Ahrens, ein Vorstandsmitglied des Heimat- und Geschichtsvereins, der uns in einer kurzen Ansprache vom Ortsbürgermeister Helge Güttler vorgestellt wurde. Sogar die Presse war anwesend, Fr. Niemann, die für den Harzkurier, den Seesener Beobachter und den Harzbote Online aus Bad Grund schreibt. Hier gibt es ein paar Impressionen von den Pankgrafen am Mundloch und ein kleines Video :-)


Das Heimatmuseum in Gittelde

Das hier ist es nicht, das Museum, bzw. nur ein Teil davon, der "Stall".  Die Gittelder Heimatstube befindet sich links daneben im ersten Schulgebäude aus dem Jahr 1737. Völlig genial ist, dass der Sandstein an der Eingangstür durch das Schärfen der Schreibgriffel mit diversen Riefen versehen ist, das müsst ihr gesehen haben. Im Schulgebäude sind viele Exponate ausgestellt wie z. B. Schulbänke, Apothekerutensilien, Zunftzeichen, Feuerwehruniformen, Schriften, Bücher, Bilder sowie Informationen über den Bergbau usw.

Unsere landwirtschaftlichen Geräte, die Küche und verschiedene Handwerksberufe, die früher in Gittelde ausgeübt wurden, befinden sich im so genannten „Stall“. Und diese Räumlichkeiten haben uns Werner Ahrens, Lieselotte Luck und Werner Hartmann vom Heimat u. Geschichtsverein Gittelde e.V. sehr liebevoll näher gebracht! Unglaublich, welche Schätze hier zusammengetragen wurden, die Pankgrafen waren begeistert, wie man auf den Fotos sehen kann. Und alles fing an mit einem kleinen Umtrunk nebst Imbiss, den die Organisatoren vortrefflich vorbereitet hatten - und dann gab´s sogar noch was auf die Ohren von unserem Musikus *freu*...


Das Freizeitheim in Gittelde

Nach diesen genialen geschichtlichen Eindrücken ging es weiter zum Freizeitgelände, wo uns reichlich "frisch Gezapftes" und "lecker Essen" erwartete. Doch zuvor hieß es noch "Anreise". Dieses Vorhaben wurde erschwert durch die Tatsache, dass es an Fahrgelegenheiten mangelte. Deshalb wurde die Strecke von 2 unserer Recken zu Fuß in Angriff genommen, wie man unschwer auf den nachfolgenden Bildern sehen kann :-) Weitere 3 machten einfach die Klappe ganz weit auf - und schon konnte gefahren werden - Fahrer Koschi hatte dafür das passende Motto: "Mach es EINFACH - und dann - MACH ES einfach!"

Auf dem Freizeitgelände angekommen, wurde bis in die Nacht kräftig die Freundschaft gepflegt! Alle waren sich einig, so macht das Pankgrafenleben Spaß - MGrHuH Großkomtur Frank Koschnitzke alias Koschi der Mutmacher!


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